AGil

Das Projekt entwickelt innovative Geschäftsmodelle für kommunale Energieversorger und Verteilnetzbetreiber, um Stromüberschüsse aus Wind und Solar lokal nutzbar zu machen.
Vor diesem Hintergrund wird untersucht, wie eine dezentrale, intelligente Steuerung der Stromnetze zusammen mit Speicherlösungen und flexiblen Verbrauchern – etwa Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge oder eben Elektrolyseure – effizient betrieben werden kann. In interdisziplinären Teilprojekten werden technische, ökonomische, rechtliche und politische Rahmenbedingungen analysiert.
 

Ziel

Ziel ist ein übertragbares Governance-Modell, das Stadtwerke befähigt, gezielt zu investieren und neue Geschäftsmodelle umzusetzen. AGil schafft damit die Grundlage für eine nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige und gesellschaftlich akzeptierte Energiewende – mit Wasserstoff als Schlüssel zur lokalen Wertschöpfung und Versorgungssicherheit.
Projektpartner sind die Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung der Universität Göttingen, das Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen, das Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme der TU Clausthal, die Sonderforschungsgruppe interdisziplinäre Institutionenanalyse (sofia) an der Hochschule Darmstadt, die Harz Energie Netz GmbH, die Stadtwerke Göttingen AG und die Stadtwerke Uslar GmbH. Koordiniert wird das Projekt von der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen bei der SüdniedersachsenStiftung.