GeoTES

GeoTES, kurz für Geothermische Energiespeicherung, begibt sich auf eine bahnbrechende Mission, um die Nutzung saisonaler Hochtemperatur-Aquifer-Energiespeicherung (HT-ATES) in Verbindung mit groß angelegten Wärmepumpen zu transformieren. Abweichend von konventionellen Methoden, die diese vielversprechende Synergie übersehen, strebt GeoTES an, eine fortschrittliche mathematische Modellierung zu entwickeln, um Oberflächen- und Untergrund-Wärmesysteme zu optimieren. Diese Initiative wird von dem übergreifenden Ziel angetrieben, diese Systeme nahtlos in bestehende Wärme- und Stromnetze zu integrieren und damit ein nachhaltiges Energiesystem zu fördern.

Als Reaktion auf den dringenden Bedarf an nachhaltigen Energielösungen startet das Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme (IEE) ein wegweisendes Projekt. Mit Fokus auf die nördliche Region von Hannover streben wir danach, den Energieverbrauch und die -erzeugung in Nachbarschaften zu revolutionieren. Im Zentrum steht die Entwicklung eines umfassenden Konzepts für die geothermische Speicherung von Wärme und Kälte, unter Nutzung von tiefen Aquiferen. Dieses Vorhaben ist von besonderer Bedeutung angesichts des hohen Salzgehalts in den Thermalwässern der Region, was sowohl Herausforderungen als auch Chancen für nachhaltige Energieinnovationen birgt.

Das GeoTES-Projekt umfasst vier entscheidende Arbeitspakete, die darauf abzielen, urbane Energiesysteme durch die Nutzung geothermischer Energie zu revolutionieren. Zunächst zielt die Entwicklung eines ausgeklügelten Quartiermodells darauf ab, den thermischen Bedarf von Nachbarschaften zu optimieren und gleichzeitig den Energieverbrauch zu minimieren. Gleichzeitig gewährleisten akribische Datensammlungsbemühungen die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Simulationen über verschiedene Maßstäbe hinweg. Darüber hinaus trägt die Erweiterung des Modells um die primäre Wärmeerzeugung und -speicherung zur Effizienz und Resilienz städtischer Heizsysteme bei. Schließlich befähigt die Erstellung eines umfassenden Meta-Simulationsmodells die Stakeholder, informierte Entscheidungen zu treffen und die Annahme nachhaltiger Energielösungen zu fördern, die auf spezifische Nachbarschaftskontexte zugeschnitten sind. Gemeinsam tragen diese Arbeitspakete dazu bei, das übergreifende Ziel des Projekts zu erreichen: den Übergang zu einer grüneren, widerstandsfähigeren städtischen Energielandschaft zu fördern.